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 News online

Aktuelle Meldungen aus Oy-Mittelberg


Kamine im Erd-Haus abgebaut

Mai 2013

 

Bis zu 16 ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen Oyer Vereinen haben zwei Kamine komplett abgebrochen und weitere Abbrucharbeiten durchgeführt; anschließend wurde der Bauschutt aus dem Erd-Haus entfernt und wiederum zwei Container gefüllt - eine tolle Gemeinschaftsleistung der freiwilligen Unterstützer aus mehreren Vereinen! Danke.

Künftig wird im Erd-Haus keine Heizung und damit auch keine Kamin mehr benötigt, da dieses Gebäude im Zuge der Arbeiten am St.Anna-Platz an die Nahwärmeversorgung angeschlossen wurde.

 


Oy-Mittelberg bekommt eine Energieberatungsstelle

 

Am Mittwoch, den 15. Mai 2013 öffnet die eza!-Energieberatungsstelle in Oy-Mittelberg. Künftig wird dann an jedem ersten und dritten Mittwoch eines Monats von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr die eza!-Expertin Angelika Baumer sämtliche Fragen rund um das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren nach vorheriger Terminabsprache beantworten. Die Beratung ist für alle Bürger kostenlos.

Das Energie- und Umweltzentrum Allgäu bietet mittlerweile in mehr als 50 Gemeinden Energieberatungstermine an, jetzt auch in Oy-Mittelberg. Für Bürgermeister Theo Haslach hat das Thema Energieeffizienz und Energieeinsparung einen sehr hohen Stellenwert: „Nur wenn wir unsere Chancen und Möglichkeiten erkennen, sind wirtschaftliche Lösungen möglich.“Bereits im Dezember 2011 war mit Unterstützung von eza! in Oy-Mittelberg ein örtliches Energieteam gegründet worden, das sich verschiedenen energetischen Themen widmete und diese Ergebnisse in einem Klimaschutzkonzept zusammen getragen hat. Diese Ergebnisse werden in Kürze öffentlich vorgestellt. Die Eröffnung der Energieberatungsstelle ist dabei ein wichtiger Schritt.

An den Beratungstagen wird zukünftig, nach vorheriger Terminabsprache, die eza!-Energieberaterin Angelika Baumer die interessierten Bürgerinnen und Bürger rund ums energieeffiziente Leben und Wohnen informieren – kompetent und neutral. Die gelernte Bautechnikerin, die über reichlich Praxiserfahrung verfügt, ist seit 2010 bei eza! angestellt und betreut unter anderem bereits die Energieberatungsstellen in Nesselwang und Wertach. Sie gibt Tipps zur Nutzung erneuerbarer Energien und informiert über mögliche Förderprogramme.

„Modernes und energieeffizientes Bauen wird immer mehr zur Qualitätsfrage. Deshalb ist eine unabhängige und sachliche Beratung gefragter denn je“, hat eza!-Bereichsleiter Manuel Allgaier festgestellt. Sämtliche eza!-Energieberater, so Allgaier, nehmen regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teil. „Damit können wir eine stets aktuelle und fundierte Beratung anbieten.“

 

Wann:     Mittwoch, 15. Mai 2013, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr;

              danach: Mittwoch, 05. Juni 2013 (jeweils 1. und 3. Mittwoch eines Monats)

Wo:         Rathaus Oy - Zimmer Nr. 5, EG

 

Anmeldung erbeten bei: Herrn Nico Haug, Tel. 08366/9842-25 oder nico.haug@oy-mittelberg.de.


Emma und Rudolf Ostheimer feiern Goldene Hochzeit

Mai 2013

 

Bei einer Bergtour auf den Aggenstein haben sie sich zum ersten Male getroffen  -  nun feierten Emma und Rudolf Ostheimer die Goldene Hochzeit und die Familien der drei Kinder und sechs Enkelkinder, die Verwandtschaft und die Nachbarn gratulierten ganz herzlich.

Neben der Landwirtschaft hatte der Jubilar eine weitere berufliche Leidenschaft:  viele Jahre bearbeitete er auf zahllosen Baustellen als Raupenfahrer großflächige Aufgaben, während die Jubilarin im landwirtschaftlichen Anwesen den touristischen Gästen eine „zweite Heimat auf Zeit“ angeboten hat.

Über 30 Jahre lang war Rudolf Ostheimer in der Musikkapelle Maria Rain mit der Posaune aktiv – deshalb hat auch die Musikkapelle mit einem Ständchen gratuliert und erster Vorstand Konrad Hartmann dankte nochmals für den langjährigen musikalischen Einsatz, der nun vom Sohn und den Enkeln weitergeführt wird. Bürgermeister Theo Haslach schloss sich diesen Glückwünschen an.

Kegeln heißt seit vielen Jahren der „Gesellschaftssport“ der Jubilare. Und für die Gesundheit werden regelmäßig Badekuren in Bad Füssing genutzt – für hoffentlich viele weitere gemeinsame Jahre …

 


 Europatag  -  wie der 9. Mai 1950 Europa veränderte

 

Die Gründungsväter Europas (v.l.n.re.): Robert Schuman, Jean Monnet und Konrad Adenauer

Eurokraten, Butterberge oder Gesetze über krumme Gurken: Das ist eines von vielen Bildern, das viele mit Europa verbinden. Doch wie ist Europa wirklich? Was macht es weltweit so einzigartig? Und warum wurde es vor mehr als 60 Jahren von seinen Gründungsvätern Robert Schuman, Jean Monnet und Konrad Adenauer geschaffen?

Die Schumanerklärung vom 09. Mai 1950 und die Entstehung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl offenbart eine Geheimaktion, die einem wahren Politkrimi gleichkommt. Allein der Diskretion, Schnelligkeit und Visionskraft einiger weniger politischer Akteure ist es zu verdanken, dass nach vielen vergeblichen Versuchen eine einmalige historische Chance genutzt werden konnte: die Schaffung eines gemeinsamen Europas auf supranationaler Basis.

Europatag am 09. Mai:  An diesem Tag im Jahre 1950 wird in Paris die internationale Presse im Außenministerium zusammengerufen, um eine "Erklärung von höchster Bedeutung" entgegenzunehmen. Schon die ersten Zeilen dieser Erklärung, die vom französischen Außenminister Robert Schuman verlesen und erläutert wird und aus der Feder seines Mitarbeiters Jean Monnet stammt, lassen einen ehrgeizigen Plan erkennen: 

"Der Weltfriede kann nur durch schöpferische, den drohenden Gefahren angemessene Anstrengungen gesichert werden"... "Wenn Frankreich, Deutschland und weitere Beitrittsländer ihre wirtschaftliche Grundproduktion zusammenlegen und eine Hohe Behörde einsetzen, wird dieser Plan die ersten konkreten Grundlagen für eine europäische Förderation schaffen, die zur Erhaltung des Friedens notwendig ist".

Also schlug man vor, die Rohstoffe, die damals Grundvoraussetzung für die militärische Rüstung waren, nämlich Kohle und Stahl, gemeinsam zu verwalten. Denn die Staaten, die jetzt aufgerufen waren, auf diese Weise auf nationale Alleingänge zu verzichten, hatten sich soeben in einem schrecklichen Krieg zerrissen, einem Krieg, der unzählige wirtschaftliche und vor allem moralische Ruinen hinter sich zurückgelassen hatte.

Alles hat also an diesem denkwürdigen 9. Mai begonnen. Deshalb haben die Staats- und Regierungschefs 1985 auf ihrem Gipfeltreffen von Mailand beschlossen, künftig den 9. Mai als "Europatag" zu feiern. 

Auch heute gilt weiterhin:  "Wir wollen ein Europa bauen, das die Freiheit und die Identität jedes seiner Völker achtet, ein Europa, das wir gemeinsam nach dem Prinzip gestalten: Was besser auf Gemeinschaftsebene erreicht werden kann, soll auch in der gemeinschaftlichen Verantwortung beschlossen und ausgeführt werden." Nur durch einen Zusammenschluss unserer Völker können wir Europäer unser Schicksal meistern und unseren Erfolg in der Welt sichern. Die Europäische Union ist für ihre Bürger da. Jeder Europäer soll die typischen Eigenheiten seines Landes, seine kulturelle Verwurzelung, seine Lebensgewohnheiten, seine Sprache bewahren und sich trotzdem in seiner "europäischen Heimat" frei bewegen und zu Hause fühlen können.


Thermografieaktion 2013 bringt neue Einblicke

April 2013

 

Die Infrarotthermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes farblich sichtbar macht. Mit ihrer Hilfe lassen sich Temperaturmessungen flächenförmig erfassen und darstellen. Die Thermografie im Bauwesen untersucht Dämmungen, Wärmebrücken, Feuchte u.ä. und kann als Grundlage für Sanierungsmaßnahmen oder zur baulichen Bestandsaufnahme dienen.

 

Auf Initiative und in Zusammenarbeit mit unserem Energieteam wurde im Winter 2012/2013 angeboten, an Gebäuden eine kostengünstige und kompetente Thermografie durchzuführen.

 

Am Donnerstag, den 25.04.2013 konnten zum Abschluss der diesjährigen Thermografieaktion im Kurhaus in Oy rund 50 Teilnehmer über die Ergebnisse informiert werden. Der beauftragte Thermograf erläuterte in dieser Abschlussveranstaltung ausführlich, wie die Aufnahmen zu bewerten sind und gab einen kleinen Einblick zu verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten.

 


Wussten Sie schon? Defibrillator jederzeit zugänglich in der Raiffeisenbank Oy

April 2013

 

In 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein „Kammerflimmern“ vor. In solchen Situationen kann ein Defibrillator diese elektrisch kreisende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von mindestens 70 Prozent aller Herzmuskelzellen unterbrechen. Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da innerhalb kurzer Zeit die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff zu massiven Gesundheitsstörungen führen kann.

Um einen jederzeitigen Einsatz zu ermöglichen, wurde im letzten Jahr ein Defibrillator im Schalterraum der Raiffeisenbank in Oy installiert – dieser Raum ist tagtäglich 24 Stunden lang geöffnet. Durch selbstsprechende Hinweise des medizinischen Gerätes ist ein Einsatz durch Laien jederzeit möglich.

 


Freiwillige Unterstützer für das "Erd-Haus"

April 2013

 

Ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen örtlichen Vereinen haben schon einige Container voll Altholz, Sperrmüll und Altmetall aus dem Erd-Haus in Oy heraus geräumt. Weitere Abbrucharbeiten sind notwendig, um z.B. die künftigen Bibliothekräume freizulegen oder Einbauten im künftigen Bereich für Bio- oder Regionalprodukte zu entfernen.  Im ehem. Futtermittellager-Bereich ist in der Planung eine Markthalle vorgesehen, die auch von Vereinen  genutzt werden kann. „Dorfgemeinschaftshaus“ ist unsere Zielsetzung …

Für den nächsten Einsatz am Samstag, 04. Mai 2013 ab 9.00 Uhr sind freiwillige unterstützende Hände jederzeit willkommen.

Hierzu gilt unsere herzliche Einladung  -  Danke.


Kein Vandalismus unter dem Deckmantel der "Freinacht"

April 2013 

 

In der heute üblichen „Freinacht“ fliessen verschiedene Bräuche zusammen. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus Oberbayern und bezeichnet heutzutage die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai. In der Überlieferung wird ausgeführt, dass diese Nacht von den Jugendlichen gerne genutzt wird, um den Maibaum anliegender Orte zu stehlen oder Gartentürchen auszuhängen und zum Maibaum zu tragen. Seit den 1980er Jahren, wahrscheinlich schon früher, wird die Freinacht auch vermehrt zu allerlei Streichen genutzt, die jedoch nichts mit dem Brauchtum der Freinacht zu tun haben. Neben harmlosen Streichen kommen auch Sachbeschädigungen und Vandalismus vor.

 

Diese falsche „Brauchtumsentwicklung“ wollen wir nicht. Wir rufen deshalb alle auf, Respekt vor dem Eigentum von Privatpersonen und gemeindlicher Einrichtungen zu haben. Die Freinacht beinhaltet keinen Freibrief für Vandalismus.  Bitte halten wir uns alle daran!

 


Goldene Hochzeit im Hause Schall

April 2013

 

Die Eheleute Ernestine und Michael aus Mittelberg feierten die Goldene Hochzeit  -  und neben den beiden Kindern und Schwiegerkindern kamen auch die Enkel, die Verwandtschaft und die Nachbarschaft zum Gratulieren und zum Feiern. Diesen Wünschen schloss sich Bürgermeister Theo Haslach im Namen aller Bürger an. Den Hochzeitstag allerdings verbrachten die Jubilare im Rahmen des Pfarrausfluges von Mittelberg in Italien.

„Wir konnten gegenseitig ein Bild von uns machen“ lachen sich die Hochzeitsjubilare an. „Wir haben uns im Beruf kennen gelernt, denn ich war Fotograf bei einer Firma in Kempten und meine Frau erlernte ebenfalls diesen Beruf“ erklärt Michael Schall die ersten tieferen Blicke. Der goldene Hochzeiter übte seinen Beruf (ergänzt durch Außendienst-Tätigkeiten und dem Verlagswesen) bei verschiedenen Arbeitgebern bis zum Eintritt in die Rente aus, wohingegen die Jubilarin sich seit 50 Jahren um die Gästevermietung und Gästebetreuung kümmert. Viele Stammgäste bestätigen eine familiäre Atmosphäre und kommen gerne immer wieder.

Eine weitere Leidenschaft ist für den Jubilar die E-Genossenschaft Mittelberg. Seit 24 Jahren führt er als erster Vorstand die Geschäfte und zuvor war er 18 Jahre Aufsichtsratsvorsitzender. Für diese langjährige Tätigkeit hat er am 4.5.2012 die goldene Ehrennadel des Bayer. Genossenschaftsverbandes  erhalten. Die Vorstandschaft dankte mit einem Gutschein für einen Aufenthalt in Südtirol  -  einem Gebiet, in dem die Jubilare gerne und immer wieder ein paar Tage „auftanken“.

Auch in die örtliche Gemeinschaft hat sich der Jubilar mit Unterstützung seiner Frau eingebracht und auch viele Aufgaben in Vorstandschaften übernommen: 25 Jahre Kassenwart beim Schützenverein Mittelberg,  45 Jahre aktiv in der Wasserwacht, 15 Jahre Schriftführer im Bürgerhaus-Verein sowie 10 Jahre Schriftführer beim Verkehrsverein Mittelberg. Frau Schall war ebenfalls unterstützend tätig im Pfarrgemeinderat. Für all dieses ehrenamtliche Engagement ein herzliches Vergelt`s Gott und herzlichen Glückwunsch. 


Erfolgreiche Arbeitsschicht im Erd-Haus

April 2013

Die nächsten Container sind gefüllt und die ursprünglichen Baukonstruktionen werden immer mehr sichtbar – Dank der Unterstützung von acht Helfern wurden in einem weiteren Arbeitseinsatz wiederum drei Container gefüllt. Vielen Dank.

„Der Abbruch der beiden Kamine stehen beim nächsten Mal auf der Arbeitsliste“ skizziert der Vorsitzende der Feuerwehr Oy Manfred Gmeinder den Schwerpunkt der nächsten Aktion.  „Selbstverständlich freuen wir uns immer wieder über die Unterstützung von freiwilligen Helfern“ ergänzt Bürgermeister Theo Haslach, der den nächsten Termin mit den örtlichen Vereinsvertretern abstimmt.    

 

 

 

 


Ausräumen beim Erd-Haus

April 2013

 

Einige Schuttcontainer wurden schon ausgeräumt  -  und es muss noch mehr Material raus.  Deshalb ist ein weiterer Arbeitseinsatz am Samstag, 20. April 2013 ab 9.00 Uhr vorgesehen. Wir freuen uns hierbei auf weitere freiwillige Helfer und eine tatkräftige Unterstützung.  Herzlich willkommen und vielen Dank im Voraus.

 

 


Freude über das Frühjahrserwachen

April 2013

 

Das vergangene erste Frühlings-Wochenende hat alle in die freie Natur gelockt, die in den vergangenen Wochen vom kalten Ostwind und dem schneebedeckten, gefrorenen Boden von den (Frühjahrs-)Aktivitäten an der frischen Luft abgehalten wurden. Auch an der Jugendsportanlage (Skaterplatz) in Oy herrschte ein reges Treiben. Wenn die Sonne scheint, können wir feststellen:  „Deutschland bewegt sich…“

 


Bischof Dr. Konrad Zdarsa zelebriert Wallfahrergottesdienst in Maria-Rain

 

Bischof Dr. Konrad Zdarsa erteilte den Wallfahrer-Segen

Eigentlich ist der 13. eines jeden Monats ein ganz normaler Fatima-Wallfahrtstag in Maria-Rain. Doch am Samstag, 13. April 2013 zelebrierte Bischof Dr. Zdarsa gemeinsam mit Pfarrer Roland Högner, Dekan a.D. Georg Endres, Pater Vitalis und Diakon Georg Lechleiter den Wallfahrergottesdienst – und so wurde diese Fatima-Wallfahrt zu einem besonderen Glaubensbekenntnis in der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz.

 

Es schien fast, als würden sich die Wünsche von Kirchenpfleger Franz Allgayer erfüllen, als er nach einem kräftigen April-Regenschauer meinte: „Vielleicht bringt uns unser Bischof neben dem Segen auch noch schönes Wetter mit.“ Ein kleiner Sonnenstrahl – und Ortspfarrer Roland Högner stellte erfreut fest: „Jetzt können wir unserem Bischof doch noch zeigen, wie schön es bei uns ist.“ Dem konnte sich der ehemalige Dekan Georg Endres nur anschließen, als er mit Pfarrer Högner den hohen Gast begrüßte.

 

Ein herzliches „Vergelt`s Gott“ erhielt die Musikkapelle Maria Rain

Umrahmt von der Musikkapelle und dem Kirchenchor Maria-Rain zog der Bischof ins Gotteshaus, in dem fast 500 Pilger auf den Oberhirten der Diözese warteten. Ein herzlicher Willkommensgruß von Pfarrer Högner „in einer Kirche, in der schon viele Jahrhunderte die Menschen die Fürsprache Mariens vor dem Gnadenbild erbitten,“ wurde von Bischof Zdarsa dankend erwidert, bevor er in Konzelebration mit Dekan Endres, Pfarrer Högner, Pater Vitalis und Diakon Georg Lechleiter das Pilgeramt feierte.

 

Doch warum findet diese Wallfahrt gerade am 13. des Monats statt? „Ganz einfach,“ so der langjährige Kirchenpfleger Wolfgang Weber: „Weil an einem 13. Mai des Jahres 1917 drei Hirtenkinder im portugiesischen Ort Fatima die Muttergottes erschien und am 13. Mai 1930 erstmals die Wallfahrt nach Fatima vom dortigen Bischof gestattet wurde“. Die meisten Wallfahrer verbinden mit dem Wallfahrtsort Stille, Ruhe und Krafttanken. Und beim Anzünden einer Kerze geben sie ihre Anliegen nach oben weiter.

 

Dieses Weitergeben nach „oben“, dieses Bitten – verbunden mit der Fürsprache Mariens war auch die zentrale Aussage von Bischof Zdarsa in seiner Predigt. Er rief dazu auf, auf Gott und den Fürbitten Mariens zu vertrauen, denn, so der Bischof: „Gott ist da, wenn die Gefahr besteht, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Auch wenn man ganz unten ist, ist der Herr so nahe wie sonst nie.“

 

Die Wallfahrer kamen auf dem Kirchplatz ins Gespräch mit dem Oberhirten des Bistums Augsburg

Nach der Wallfahrer- und Krankensegnung begrüßten die wärmenden Frühlingssonnenstrahlen und die Musikkapelle den Bischof auf dem Kirchenvorplatz und Bürgermeister Theo Haslach ergänzte seine Grußworte mit dem Hinweis: „Wenn wir gewußt hätten, dass Sie den Frühling mitbringen, dann hätten wir Sie sicherlich schon zum Fatima-Tag im März eingeladen…“

 

Der Bischof freute sich über die menschlichen Begegnungen auf dem Kirchplatz, bevor er zum Mittagessen ins Pfarrheim eingeladen wurde, das von einem Helferkreis vorzüglich vorbereitet und serviert wurde.

 

Pfarrer Roland Högner (li.) und Bürgermeister Theo Haslach (re.) beobachten den Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Oy-Mittelberg

Eintrag in das Goldene Buch

Bürgermeister Theo Haslach begrüßte im Pfarrheim den hohen kirchlichen Gast in der Gemeinde Oy-Mittelberg und erläuterte in der kurzen Vorstellung einige Besonderheiten, z.B. die jüngste Pfarrkirche im Bistum (= Schwarzenberg nach der Eigentumsübertragung im Herbst 2012), die höchst gelegene Pfarrkirche Mittelberg sowie die älteste Wallfahrtskirche im Allgäu in Maria Rain. Das gemeindliche Vereinsleben hat vielfach einen unmittelbaren Querbezug zur Organisationsstruktur unserer fünf Pfarreien und lebt  -wie die Pfarrgemeinderäte und die Kirchenverwaltungen- von der Ehrenamtlichkeit. Ein sehr „junger“ Verein widmet sich der Zielsetzung, den alten Pfarrhof in Maria Rain zu erhalten und zu renovieren. Dies ist eine weitere Initiative, in der das gute Miteinander aller Pfarrgemeinden mit der politischen Gemeinde spürbar ist. Anschließend bat der Bürgermeister den besonderen Gast, Herrn Bischof Dr. Konrad Zdarsa um den Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. Gleichzeitig erhielt er einen Korb mit örtlichen Produkten und eine Spende zugunsten des bischöflichen Fond für caritative Zwecke.

 

Der Eintrag im Goldenen Buch  -  gestaltet von Agathe Haslach aus Maria Rain

 

Pfarrer Roland Högner bedankte sich ebenfalls beim Bischof für den Wallfahrer-Gottesdienst und überreichte eine Kerze mit dem Bild der Wallfahrtskirche Maria Rain.

 

Bildquelle: Peter Jaruschek


Feldgeschworener - neue Kräfte für ein wichtiges Ehrenamt

 März 2013

 

Die Feldgeschworenen in der Gemeinde Oy-Mittelberg: (v.li.n.re.):  Johann Näher, Willi Mösl, Franz Christ und Georg Osterried

Die bisherigen Feldgeschworenen Johann Näher (Oy) und Georg Osterried (Petersthal) erhalten ab diesem Jahr Verstärkung:  Die Herren Willi Mösl aus Memersch und Franz Christ aus Petersthal wurden durch Bürgermeister Theo Haslach auf diese Aufgabe neu vereidigt und für diese Aufgabe bestellt.

 

Daraufhin erklärte Johann Näher aus Altersgründen, diese Aufgabe künftig nur noch vertretungsweise auszuüben. Für die knapp 15-jährige Feldgeschworenentätigkeit bedankte sich Bürgermeister Haslach mit einer stärkenden Brotzeit.

 

Zuvor hatte Vermessungsoberrat Mögele vom Vermessungsamt Immenstadt über die Tradition und die Bedeutung der Feldgeschworenentätigkeit ausgeführt, dass es diese Funktion nur in Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen gibt. Feldgeschworene wirken bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit. Sie setzen Grenzsteine höher oder tiefer, wechseln beschädigte Grenzzeichen aus und entfernen Grenzzeichen. Als Hüter der Grenzen und Abmarkungen im Gemeindegebiet arbeiten sie eng mit dem Vermessungsamt zusammen.

  

 

 

Nach der Schneeschmelze beginnt sofort die Arbeit bei einem Bauvorhaben in Oberzollhaus (v.li.n.re.): Vermessungsoberrat Hansjörg Kling, Franz Christ und Willi Mösl

Das Ehrenamt ist im 13. Jahrhundert in Franken entstanden. Dort erkannten die fränkischen Gerichte, dass vor Ort Ansprechpartner in den einzelnen Dörfern nötig waren, die sich mit den lokalen Gegebenheiten auskannten und die Grenzbeaufsichtigung gewährleisteten.

 

 

Eine Besonderheit der Feldgeschworenen ist bzw. war das „Siebenergeheimnis“; diese Bezeichnung kommt aus der ursprünglichen Zielsetzung, dass in jeder Gemeinde dieses Ehrenamt von sieben Personen ausgeübt wird und nur diese Gruppe die geheimen Zeichen und Markierungen wußten, wie der zu setzende Grenzstein zusätzlich gekennzeichnet wird. Mit der verbesserten und genaueren Vermessungstechnik bedurfte es des „Siebenergeheimnisses“ nicht mehr unbedingt, um unerlaubte Veränderungen an Grenzzeichen zu erkennen.   


Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

März 2013

 

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag kostenfrei erreichbar:

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen berät deutschlandweit betroffene Frauen. Es informiert und vermittelt bei Bedarf an geeignete Unterstutzungseinrichtungen vor Ort.

• Die Beraterinnen des Hilfetelefons beraten zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Dabei orientieren sie sich an den Fragen und Bedurfnissen der Anrufenden.

• Darüber hinaus können sich gewaltbetroffene Frauen und unterstützende Personen auf der Website www.hilfetelefon.de auch über die Onlineberatung per E-Mail oder Chat an das Hilfetelefon wenden.

• Die Gespräche sind vertraulich und können anonym geführt werden. Weder am Telefon noch auf der Website werden persönliche Daten abgefragt oder gespeichert.

• Mit Hilfe von Dolmetscherinnen ist eine Beratung in vielen Sprachen möglich.

• Hörgeschädigte oder Schwerhörige können über die Website kostenfrei einen Dolmetschdienst in Anspruch nehmen. Das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons wird in Deutsche Gebärden- oder Schriftsprache übersetzt.

 

Gewaltbetroffene Frauen, aber auch unterstützende Freundinnen und Freunde sowie Angehörige und Fachkräfte, können sich an das Hilfetelefon wenden. Die Beratung erfolgt rund um die Uhr, anonym, vertraulich, mehrsprachig und barrierefrei.

 

Herausgeber:

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Sibille-Hartmann-Straße 2–8

50969 Köln

Tel. 0800 0 116 016

info@hilfetelefon.de

www.hilfetelefon.de

www.bafza.de


Behördennummer 115 etabliert

März 2013 

 

Den ersten Geburtstag eines erfolgreichen gemeinsamen Projekts feiern in diesen Tagen das Landratsamt Oberallgäu und die Stadt Kempten: Die 115 ist nun ein Jahr lang vor Ort verfügbar und breit etabliert. Als erste Kommunen in Bayern hatten Stadt und Landkreis die 115 vor einem Jahr eingeführt. Knapp 95.000 Anrufe haben die für die 115 neu organisierten telefonischen Service-Center in Kempten und Sonthofen seitdem zusammen entgegen genommen.

„Die 115 war die richtige Entscheidung für unseren telefonischen Bürgerservice – das zeigen uns nicht nur die steigenden Anrufzahlen, sondern vor allem auch die positiven Rückmeldungen von zufriedenen Anrufern“, so Landrat Gebhard Kaiser und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer. Auch die meisten Gemeinden im Oberallgäu sind über das 115-Servicecenter in Sonthofen an den 115-Verbund angeschlossen. Darüber hinaus gibt es nicht nur Auskunft zur Behörde vor Ort, sondern auch zu Themen, die Behörden bundesweit betreffen.

Die 115 ist in den Vorwahlgebieten der Stadt Kempten und des Landkreises Oberallgäu direkt ohne Vorwahl erreichbar. Wer aus dem Festnetz die 115 wählt, zahlt den Ortstarif und damit genau die gleiche Summe, die ein Anruf bei der Telefonzentrale von Landratsamt oder Stadtverwaltung bislang gekostet hat. Über eine Festnetz-Flatrate ist der Anruf auf der 115 kostenlos. Mobilfunktarife können je nach Anbieter abweichen.

Weitere Informationen zur 115 bundesweit sowie zu den Tarifen finden Sie unter www.115.de sowie auch auf den örtlichen Webseiten unter www.oberallgaeu.org und www.kempten.de.

 


"Frühling an der Wertach"

März 2013

 

- unter diesem Titel strahlt das Bayerische Fernsehen am Palmsonntag, 24.3.2013 ab 19.00 Uhr in der Serie "Unter unserem Himmel" einen Beitrag aus, der sich mit der Fluss-Landschaft der Wertach und natürlich auch mit Geschichten rund um diesen Fluss-Abschnitt ab der Quelle bis nach Marktoberdorf beschäftigt. Auch unser Bereich des Grüntensee, des Wertachtals und Erzählungen von Toni Höllisch sind in diesem Fernsehbeitrag zu sehen.


90. Geburtstag von Horst Rösger

März 2013

 

Aufgrund beruflicher Tätigkeiten für verschiedene größere Firma der chemischen Industrie hat der Jubilar Horst Rösger erst vor 12 Jahren den Wohnsitz in Oy, Siedlungsstraße  „entdeckt“, aber zum 90. Geburtstag stellt der Jubilar gemeinsam mit seiner Ehefrau fest: „Wir dürfen dort wohnen, wo andere nur immer für kurze Zeit Urlaub machen können“. Ein wesentlicher Teil dieses Wohlfühlfaktors sind die freundlichen Nachbarschaftskontakte und die regelmäßigen Besuche der beiden Kinder / Schwiegerkinder und der Enkeltochter. Deshalb ist es selbstverständlich, dass neben dem Bürgermeister Theo Haslach auch weitere Gäste zur Geburtstagsfeier erwartet werden.


"Für den Frieden" - Bericht der Bundeswehr über den Einsatz im Kosovo

 

 

Flottenarzt Dr. Frank Bertling (li.  -  Leiter des Fachsanitätszentrum Kempten und damit der Patenkompanie von Oy-Mittelberg) und Oberstabsfeldwebel Bernhard Schuhwerk aus Oy-Mittelberg (re.) berichteten über geschichtliche Hintergründe und persönliche Erfahrungen im Kosovo.

 

Im Saal des Oyer Kurhauses verloren sich gerade mal 20 Zuhörer. Natürlich hätte der Vortrag von zwei Bundeswehr-Vertretern mehr Publikum verdient, sagte Bürgermeister Theo Haslach. Weil sich ja die Bundeswehr im Kosovo für die Werte einsetze, „die wir in Deutschland seit knapp sieben Jahrzehnten fast als Selbstverständlichkeit genießen, nämlich Frieden und Freiheit“. Und mit Oberstabsfeldwebel Bernhard Schuhwerk sei es ein Bürger der Gemeinde, der sich auf dem Balkan eingesetzt habe.

Obwohl die internationale Friedenstruppe von 66.000 Soldaten (1999) auf mittlerweile 5.500 reduziert wurde, ist in den Augen Schuhwerks die Nato-Präsenz noch etliche Jahre nötig, damit man neue ethnische Konflikte oder gar neue Großmachts-Bestrebungen von serbischer oder auch albanischer Seite unterbinden könne. Vom 14. September bis 29. Dezember 2012 war Schuhwerk mit 92 Soldaten vom Bundeswehr-Standort Sonthofen im Kosovo-Norden stationiert.

Wichtig war Schuhwerk ein guter Kontakt zur Bevölkerung. Das menschliche Klima habe sich schlagartig verbessert, als im Dezember ein Lastzug voller Geschenke für Schulkinder im Kosovo angekommen sei: Alles organisiert durch die Eltern, Kinder und Lehrkräfte der Grund- und Mittelschule Oy-Mittelberg. Schuhwerk lobte die anwesende Rektorin Ursula Fleschhut mit Konrektor Ralf Tamler. „Die leuchtenden Kinderaugen“ in Zupce beim Auspacken von Kleidung, Spiel- und Schulsachen werde er nie vergessen, versicherte Schuhwerk.

Eingangs war Dr. Frank Bertling, Leiter des Fachsanitätszentrums Kempten, auf die wechselvolle Geschichte und die Hintergründe des Kosovo-Konfliktes eingegangen. Ein hoher Anteil an Analphabetentum und Arbeitslosigkeit sei noch heute ein Problem für die rund zwei Millionen Bewohner im 11.000 km² großen Kosovo.

 

 

 


90. Geburtstag von Theresia Bufler

Februar 2013

 

Vor wenigen Tagen feierte die Austragsbäuerin Theresia Bufler, Köllen den 90. Geburtstag. Die beiden Kinder mit Familien und insgesamt acht Enkel sowie die Verwandtschaft gratulierten recht herzlich. Bürgermeister Theo Haslach überbrachte der Jubilarin die gemeindlichen Glückwünsche.


Freiwilliger Arbeitseinsatz der Feuerwehrkameraden Oy

 Februar 2013

 

Vor wenigen Jahren hat die Gemeinde das ehem. „Erd-Haus“ am St.Anna-Platz in Oy erworben. Das künftige Nutzungskonzept wurde in enger Abstimmung mit den Zielen der Städtebauförderung entwickelt. Demnach sollen im Erdgeschoss ein Laden für regionale Produkte / Bioprodukte (auch mit Verköstigungsmöglichkeit), öffentliche Toiletten und eine Markthalle eingerichtet werden, die auch den Vereinen für örtliche Festlichkeiten zur Verfügung stehen soll.  Im Obergeschoss werden künftig die Räume für die gemeindliche Bücherei  eingerichtet. Um die künftigen Planungsdetails zu entwickeln, ist es in Abstimmung mit dem beauftragten Architekten Hofmann wichtig,  die Bodenbeläge, Wandverkleidungen und nicht tragende Trennwände zu entfernen, um der Gebäudekonstruktion „auf den Grund zu gehen“. Deshalb haben zwölf Feuerwehrkameraden aus Oy einen ersten Aktionstag gestartet und dabei zwei Container  Altholz bzw. Bauschutt aus dem Gebäude geräumt. Zusätzlich wurde ein großer Haufen Holz aufgestapelt, der bei einem Funken in wenigen Tagen brauchtumsgerecht verwendet wird.

„Nicht nur der Vorschlaghammer und der Geißfuß sind zum Einsatz gekommen“ berichtet der erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins Oy Manfred Gmeinder.  „Hinter einer Rigipswand im ehem. Wohnzimmer ist ein altes Holztäfer zum Vorschein gekommen, das fachgerecht nummeriert und schonend ausgebaut wurde“, macht der Vereinsvorsitzende deutlich, dass die historischen Baudetails bei den Arbeiten berücksichtigt werden.  „Nach vielen Monaten der Planungsüberlegungen freue ich mich nun über die sichtbaren Veränderungen - und dies mit ehrenamtlichen Kräften“ dankte Bürgermeister Theo Haslach den Helfern nach dem Premiereneinsatz am Erd-Haus.

Die nächste Arbeitsrunde im Erd-Haus ist am Samstag, 16. Febr. 2013 ab 9.00 Uhr vorgesehen. Freiwillige Helfer sind jederzeit willkommen.  

Weitere Informationen sind in der gemeindlichen Homepage unter „Rathaus-Bürgerservice / Städtebauförderung / Erd-Haus“ ersichtlich.  


Einkommens- und Verbrauchsstichprobe - weiterhin Teilnehmer gesucht

 Januar 2013

 

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung sucht weitere Teilnehmer, die an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013 teilnehmen wollen.

Ziel dieser Erhebung ist es, Informationen über die Konsumausgaben sowie die Einkommens- und Vermögenssituation privater Haushalte zu gewinne. Hierfür halten die Teilnehmer drei Monate lang die Einnahmen und Ausgaben ihres Haushalts in einem Haushaltsbuch fest. Dadurch verschaffen sich die teilnehmenden Haushalte auch selbst einen Überblick über ihre finanzielle Situation, außerdem erhalten sie eine finanzielle Anerkennung von 70 €. Die Ergebnisse der EVS dienen z. B. der Preisindexberechnung oder als Grundlage sozialpolitischer Entscheidungen.

 

Zum Ablauf: Die Teilnehmer beantworten einen ersten Fragebogen mit allgemeinen Angaben und zur Ausstattung mit langlebigen Gebrauchsgütern, ebenso erhalten sie auch einen Fragebogen zum Geld- und Sachvermögen. Dies ist auch per Internet möglich. Danach sind ein Quartal lang in einem Haushaltsbuch Einnahmen und Ausgaben festzuhalten.

Wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik werden alle Angaben streng vertraulich behandelt und nur für statistische Zwecke verwendet.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.statistik.bayern.de/evs2013. Bei Interesse können Sie sich per E-Mail (evs2013@statistik.bayern.de), telefonisch (kostenfrei unter 0800 – 000 44 98) oder schriftlich an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Sachgebiet 57, Finkenstr. 3, 90762 Fürth wenden.


Volksbegehren "Nein zu Studiengebühren in Bayern"

 

 Eintragungsbekanntmachung 

 Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis


50 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag

 Januar 2013

 

In wenigen Tagen, genau am 22. Jan. 2013 jährt sich der Jahrestag der Unterzeichnung des Elysee-Vertrages zum 50. Male. Mit diesem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag wurde eine weitreichende politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit beider Länder vereinbart. Die seit 1983 bestehende Gemeindepartnerschaft zwischen Bais und Oy-Mittelberg ist ein kleines Mosaik dieser neu aufgebauten, internationalen Beziehungen und ein lebendiges Zeichen der Aussöhnung und Freundschaft unabhängig nationaler Grenzen. 

Der Élysée-Vertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Dieses Abkommen über die deutsch-französische Zusammenarbeit hat die beiden Nachbarn in Europa nach langer „Erbfeindschaft“ und verlustreichen Kriegen seitdem immer mehr zusammengeführt. Der Vertrag verpflichtet beide Regierungen zu Konsultationen in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik. Ebenso wurden Treffen auf Regierungsebene in regelmäßigen Abständen beschlossen.

Für zwischenzeitliche Verstimmung sorgte die Präambel, die dem Vertrag von deutscher Seite vor der Ratifizierung hinzugefügt wurde. Darin erklärten die Deutschen ihre enge Bindung an die USA und den Willen zur Aufnahme Großbritanniens in die EWG. De Gaulle hingegen verfolgte das Ziel, mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland die Position Europas gegenüber den USA zu stärken und auszubauen, also die Bedeutung der USA zu schwächen.

Der Vertrag trat nach Unterzeichnung am 2. Juli 1963 in Kraft. Ihm folgte am 5. Juli 1963 das Gründungsabkommen für das deutsch-französische Jugendwerk. In der Folgezeit entstanden zahlreiche Städtepartnerschaften sowie Partnerschaften zwischen Schulen und Vereinen.

Zum 25-jährigen Jubiläum dieses Vertrages setzten Bundeskanzler Helmut Kohl und der französische Staatspräsident Francois Mitterand im Jahre 1988 in Ergänzung des Vertrages Räte für die Abstimmung von Verteidigungsinteressen (deutsch-französischer Verteidigungs- und Sicherheitsrat) und der Wirtschafts-, Finanz- und Währungspolitik ein. Am 22. Januar 2003, zur 40-Jahr-Feier der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags, fand das erste Treffen des deutsch-französischen Mitarbeiterrates statt. 2003 wurde von Deutschland und Frankreich auch der gemeinsam finanzierte Deutsch-Französischer Fonds für Kulturprogramme in Drittländern, der sogenannte Elysée-Fonds, geschaffen. Dieser Fond, der z.B. im Jahre 2011 einen Betrag von 460.000 € ausschütten konnte, fördert jährlich deutsch-französische Kulturprojekte.

Um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags zu feiern, haben Frankreich und Deutschland ein deutsch-französisches Jahr ausgerufen. Voraussichtlich im Oktober 2013 wird auch eine 30-Jahr-Feier der Partnerschaft zwischen Bais und Oy-Mittelberg organisiert  -  und zwar im französischen Bais. Der Partnerschaftsverein Oy-Mittelberg mit dem 1. Vorsitzenden Thomas Fricke ist hierzu bereits in Abstimmung mit den französischen Freunden. 


Der Winterdienst hat keine Pause ...... denn der nächste Schneefall kommt bestimmt

Januar 2013

Auch wenn wir in den letzten Tagen wenig vom „richtigen“ Winter gespürt haben, sind die Mitarbeiter des Bauhofes in ständiger Bereitschaft.  Dazu gehört auch, dass die für den Winterdienst notwendigen Einrichtungen entlang der insgesamt 90 km langen Gemeindestraßen kontrolliert und ggf. ergänzt werden.

Eine wichtige Orientierungshilfe im Winterdiensteinsatz geben die Schneezeichen entlang der Gemeindestraßen und Wanderwege. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass durch Übermut bzw. Unkenntnis die Schneezeichen umgestoßen, herausgerissen oder als „sonstiges Spielzeug“ verwendet werden. Deshalb sind in diesen Tagen die Bauhof-Mitarbeiter viele Stunden unterwegs, um Lücken bei den Schneezeichen zu schließen. Denn auch wenn alle Schneepflugfahrer eine sehr gute Ortskenntnis haben:  Bei fehlenden Schneezeichen und bei 10 cm Neuschnee schaut die Natur so „extrem gleichmäßig“ aus  -  ohne diese Pfähle geht es einfach nicht!

Wir bitten deshalb auch die Eltern bzw. die Gastgeber, die Kinder und Jugendlichen auf die große Bedeutung der Schneezeichen hinzuweisen, um beim Schneepflugeinsatz Schäden an den angrenzenden Grundstücken bzw. an den Winterdienstfahrzeugen zu vermeiden.

Vielen Dank.


Erneuter Einbruch im Kurhaus Oy

 Januar 2013

 

Nachdem wenige Tage vor Weihnachten in die Schützenräume im Kellergeschoss des Kurhauses Oy eingebrochen wurde, wurden nun auch die Räume des Tourismusbüros in der Nacht vom 06. Jan. auf den 07. Jan. 2013 von „ungebetenen Gästen“ heimgesucht. Der oder die Einbrecher hatten es ausschließlich auf Bargeld abgesehen und wurden nur im zweiten Falle mit wenigen Euros in Taschengeldhöhe „fündig“. Der Schaden der gewaltsamen Besucher beträgt jeweils einige hundert Euro.

Wer hat Beobachtungen gemacht und kann sachdienliche Hinweise geben? Diese werden an die Kriminalpolizeiinspektion Kempten (Tel. 0831 / 99090) erbeten. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. 

  


Musikalischer Neujahrsgruß

 

 

Ein gutes neues Jahr wünschten im Rathaus die Musikanten der Harmoniemusik Oy:  (vorne v.li.: Christa Landerer,  Alisa Rädler,  Lena Beermann, Dominik Beermann,  Maria Olbrich - hintere Reihe v.li.:  Pius Schmöger, Georg Landerer, Michael Haslach und Julian Vogt).

Einer guten und langen Tradition folgend, waren in den Tagen vor dem Jahreswechsel eine Vielzahl von Musikantinnen und Musikanten aus den Musikkapellen von Mittelberg-Faistenoy,  Oy,  Petersthal, Maria Rain und Schwarzenberg unterwegs, um musikalisch Glück, Gesundheit und Gottes Segen für das neue Jahr zu wünschen und Freude in die einzelnen Häuser zu bringen.

„In anderen Jahren sind schon mal  einzelne Töne eingefroren bzw. mussten die Finger immer wieder aufgewärmt werden“ ziehen die Musiker heuer einen Vergleich mit den relativ milden Temperaturen zwischen den Feiertagen.

Diesen traditionellen, klangvollen Besuch erhielten auch der Bürgermeister und die Rathaus-Mitarbeiter, die sich mit einer kleinen Spende und einer (teilweise auch flüssigen) Stärkung bedankten. Auch an vielen weiteren Häusern und in allen Ortsteilen  hörten wir die musikalischen Neujahrswünsche.  Die Tradition des „Silvesterblasens“ verklang erst in den späten Nachmittagsstunden.

Allen beteiligten Musikantinnen und Musikanten ein herzliches „Vergelt`s Gott“ und den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gästen nochmals ein gutes, erfolgreiches und gesundes 2013. 


100. Aufenthalt - Gästeehrung im Gästehaus Ute in Haslach

Januar 2013

Herta und Heinz-Otto Roppel aus Waldbronn bei Karlsruhe verbindet 60 Jahre Freundschaft zur Gastgeberfamilie Wiest. Wir haben die ganze Entwicklung vor Ort miterlebt, erzählt Frau Roppel, auch den Bau des Grüntensees, der dieses Jahr sein 50. Jubiläum hatte. Die Gäste kommen mehrmals im Jahr und immer auch zur Weihnachtszeit. Sie lieben die zentrale Lage Oy-Mittelbergs, waren viel Wandern und lernten hier das Skifahren. Ihre Familie haben Sie mit der Liebe zu dem herrlichen Fleckchen Erde am Grüntensee bereits angesteckt. Herr Roppel drückt es in einem Satz aus: „Das hier gehört zu unserem Leben.“

Das Ehepaar Roppel ist inzwischen geschätzte Gäste des Orte und als solche bekannt. So wundert es nicht, dass der Verkehrsverein Haslach es sich nicht nehmen ließ, ein Ständchen durch die Alphornbläser für die Gästeehrung zu organisieren. Bürgermeister Theo Haslach lobte auch die Gastgeber gebührend, die es bestens verstehen, ihre Gäste so gut aufzunehmen und zu verwöhnen, dass sie immer wieder gerne zu Besuch kommen. Er überreichte die Urkunde und Geschenke.

Das Bild zeigt von links

Bürgermeister Theo Haslach, Toni Höllisch 1. Vorsitzender Verkehrsverein Haslach, die Alphornbläser Mittelberg, Heinz-Otto und Herta Roppel, Gastgeber-Ehepaar Wiest.

 


Ortskern Oy wird zum "verkehrsberuhigten Bereich"

November 2012

Bereits im Rahmen der Voruntersuchung und der weiteren Genehmigungsplanung zur Gestaltung der Ortsmitte in Oy war die Schaffung eines

verkehrsberuhigten Bereichs (frühere Bezeichnung: Spielstraße) ein konkretes Ziel. Nach mehreren Monaten Bauzeit und den dadurch bedingten Erschwernissen und Behinderungen wird in wenigen Tagen der erste Bauabschnitt fertiggestellt. Wir danken nochmals allen Anliegern und Kunden für das Verständnis für die Erschwernisse der letzten Zeit.

 

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten tritt die neue Verkehrsregelung für einen „verkehrsberuhigten Bereich“ in Kraft. Betroffen von dieser Änderung sind Teilbereiche der Hauptstraße, der Mittelberger Straße, der Haager Straße sowie die Mittelgasse und der Auenweg.

 

Mit Aufstellung der Beschilderung wird die Anordnung wirksam und hat im wesentlichen folgende Bedeutung:

Grundsätzlich sind motorisierte Verkehrsteilnehmer mit Radfahrern und den Fußgängern  gleichberechtigt, wobei ein Kraftfahrer eine besondere Vorsicht  einbringen soll.

Insbesondere ist zu beachten:

1. Für die Fahrzeuge gilt Schrittgeschwindigkeit (ca. 7 km/h)

2. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen.

3. Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen sie warten.

    gleichzeitig gilt:

    Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern!

4. Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig!

    Das Ein- und Aussteigen bzw. Be- und Entladen ist zulässig.

 

Wir bitten alle Benutzer des neu geschaffenen Bereichs um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Die Aufenthaltsqualität auf dem St.Anna-Platz wird maßgeblich von dieser Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer geprägt. Bitte unterstützen Sie uns …

 

Übrigens:

Haben Sie 20 sec. Zeit?  Genau so lange brauchen Sie länger, wenn Sie den verkehrsberuhigten Bereich im Bereich der Hauptstraße mit der neuen Geschwindigkeit passieren. 20 Sekunden, die wir allen Verkehrsteilnehmern, Passanten und Anlieger im Bereich des St.Anna-Platzes schenken sollten. Vielen Dank.

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