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Allgäuer Voralpenidylle mit Bergpanorama Bergpanorama_Oy-Mittelberg.jpg ©Kees van Surksum
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01. Radrunde Allgäu - Die Runde in die schönsten Ecken.

Fernradweg

Die Runde in die schönsten Ecken. 

Auf 450 Kilometern die beeindruckende Natur des Allgäus erkunden. Geschichten und Gesichter der Regionen entdecken. Und dabei nicht nur geradlinig von A nach B fahren, sondern das Ende der Strecke immer wieder mit dem Anfang verbinden. Das weitläufiges Wegenetz der Radrunde mit einheitlicher Beschilderung, ihre unterschiedlichen Höhenprofile für jedes Alter, eine eigene Ebike-Region und viele weitere Qualitätsmerkmale machen die Radrunde zur 4**** ADFC Qualitätsroute. 

 

Die Radrunde ist für jeden Radler geeignet, denn dank der „Achsen“ und der zahlreichen Anschlüsse an den Bahnverkehr ist sie individuell befahrbar.

 

Achse I: Der Iller-Radweg

Der Iller-Radweg schneidet die Radrunde sozusagen in der Vertikalen. Einstiegspunkt ist im Norden Illerbeuren und im Süden Fischen. Mal sehr nah am Fluss, mal etwas weiter entfernt, führt der Radweg auf gut befahrbarem Untergrund durch kleinere und größere Städte, so zum Beispiel Sonthofen, Immenstadt und Kempten. 

 

Achse II: Der Allgäu-Radweg

Der Allgäu-Radweg schneidet die Radrunde in der Horizontalen. Einstiegspunkt ist im Osten Marktoberdorf und im Westen Isny. Der Radweg führt quer durchs Alpenvorland und besticht durch malerische Bergblicke. Immer wieder sind kleinere und größere Steigungen zu überwinden. Die einstige Römerstadt Kempten, heute die Metropole des Allgäus, wird zum zentralen Kreuzungspunkt der beiden Achsen Iller-Radweg und Allgäu-Radweg.

 

 

 

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
3 von 6
Schwierigkeit
2 von 6
Erlebnis
6 von 6
Landschaft
6 von 6
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights faunistische Highlights Streckentour Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Etappe 1: Füssen - Osterreinen – Roßhaupten – Stötten – Marktoberdorf – Kaufbeuren – Pforzen - Bad Wörishofen

Der Weg hinaus aus Füssen führt hinein in den Stadtteil Weidach und damit zum Forggensee. Am See entlang und vorbei am Festspielhaus, einst Musicaltheater, heute Veranstaltungshaus, geht es weiter in Richtung Osterreinen. Auf der anderen Seeseite blitzen immer wieder die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau auf. Zwischen Dietringen und Roßhaupten wird mit den Römern gerastet, denn die Geschichte der alten Handelsstraße Via Claudia Augusta, die nun quer durch den Forggensee führt, ist mit dieser Landschaft eng verbunden.

Nach Roßhaupten verlassen wir den Forggensee und fädeln uns auf die Dampflokrunde in Richtung Marktoberdorf ein. Die Erlebniswelt des Schlossparks verspricht entspanntes, genussvolles Radeln mit wenigen, wenn nur leichten Steigungen. Und so fahren wir nun auch gemütlich durch ein Waldstück in Richtung Steinbach. Die Radrunde fährt linker Hand an der Ortschaft vorbei und führt nun über Stötten nach Rieder. Hier können die Füße im kalten Nass des Eisweihers erfrischt werden, bevor es nach Marktoberdorf geht.

In der Kreisstadt lässt sich beispielsweise auf den Spuren des beliebten Kurfürsten Clemens Wenzeslaus wandeln. Das ehemalige Fürstbischöfliche Schloss (heute Bayerische Musikakademie) und die fast zwei Kilometer lange Lindenallee mit 620 Linden laden zu einem aussichtsreichen Abstecher ein. Wir verlassen Marktoberdorf in Richtung Ebenhofen und Biessenhofen. An den Bahngleisen entlang erreicht die Radrunde Kaufbeuren.

Es ist die Stadt der Heiligen Crescentia, ein Wallfahrtsort, geprägt von Spiritualität und Tradition. Die Radrunde macht einen kleinen Schlenker durch die Altstadt Kaufbeurens, allerdings nicht durch die Fußgängerzone. Entlang der B 16 verlassen wir die Stadt in Richtung Pforzen. Kurz vor Pforzen wartet noch der Landgasthof Hammerschmiede als Einkehrmöglichkeit. Wer auf den folgenden Kilometern die Aufmerksamkeit dem Landschaftsbild widmet, wird feststellen, dass die grünen Wiesen etwas weniger werden und dafür der Ackerbau einsetzt. Die Berge scheinen nun in weiter Ferne.

 

Etappe 2: Bad Wörishofen - Dirlewang – Küngetried – Frechenrieden – Ottobeuren – Moosbach – Wolfertschwenden -Bad Grönenbach

Bad Wörishofen ist die historische Wirkstätte Kneipps. Bis heute ist er in der ganzen Stadt spürbar. Ein Rundgang bringt diesen Helden des Allgäus näher, bevor es in den Sattel geht. Ein Besuch des Badehäuschens und der Wandelhalle ist Pflicht. Danach geht es auf dem Rad in Richtung Kurpark. Mit seinen zahlreichen Themengärten ist er ebenfalls einen Stopp wert, bevor es hinaus auf die Glückswege des Pfarrers und hinein in das Grün der Alt-Moränen-Landschaft geht.

Linker Hand geht es in Richtung Altensteig und durch ein kurzes Waldstück. Die Glückswege führen auf dem Kneipp-Radweg durch weite Felder. Immer wieder zeigen sich die fernen Berge am Horizont. Zeit, innezuhalten und Glücksmomente zu genießen. Es folgt Dirlewang, hier geht es im Ort in Richtung Köngetried rechts weg. Leichte Anstiege sorgen für Abwechslung.

In Köngetried folgt der Radfahrer der Beschilderung nach Markt Rettenbach. Sehr bald erscheint linker Hand die Katzbrui-Mühle, in der es eine erste Stärkung gibt. Die Getreidemühle entstand im 17. Jahrhundert und gilt als bedeutendes Zeugnis ländlich-bäuerlicher Baukultur. Das Mühlenmuseum erzählt die Geschichte des Bauwerks, seiner Bewohner und des Handwerks. Hausgemachtes Mühlenbrot, Fleisch aus der eigenen Räucherkammer oder fangfrische Forellen aus dem Mühlenteich stehen auf der Speisekarte.

Über Vorderbuchenbrunn geht es mit neuen Kräften weiter durch die grünen Felder, immer mit Blick auf die fernen Berggipfel. Nach Lannenberg lohnt es sich, auf die Beschilderungspfeile zu achten. Die nächste größere Ortschaft ist Frechenrieden. An einem Waldstück vorbei führen die Glückswege nach Langenberg. Wie aus dem Nichts erhebt sich hier die beeindruckende Basilika von Ottobeuren vor den Augen und kündigt die nahende Marktgemeinde an.

Die Radrunde selbst führt quer durch den Kern von Ottobeuren. Die Basilika, in der Sebastian Kneipp getauft wurde und sein erstes Heiliges Messopfer feierte, ist ein Meisterwerk der Barockkunst. Sie beherbergt die weltberühmten Riepp-Orgeln, die sowohl handwerklich als auch qualitativ und klanglich eine Höchstleistung der Orgelbaukunst darstellen. Die Ottobeurer Konzerte locken jedes Jahr viele Musikliebhaber aus dem ganzen Land in die Marktgemeinde.

Man verlässt Ottobeuren auf einem straßenbegleitenden Radweg in Richtung Moosbach. Die Sehnsucht weckenden Fernblicke werden erneut zum Begleiter. Über Herbishofen und Hetzlinshofen führen die Glückswege wunderbar eben weiter in Richtung Dietratried, vorbei an einem hübschen, antik wirkenden Feuerlöschgerätehaus. Auf Feldwegen radelt man weiter in Richtung Niederdorf und Wolfertschwenden. Hier geht es im Ort rechts weg in Richtung Bad Grönenbach, einfach der Beschilderung folgen.

Die Radrunde führt mitten durch die Marktgemeinde Bad Grönenbach. Deren Wahrzeichen, das Hohe Schloss, ist von Weitem sichtbar ist. Es wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist Zeuge einiger Besitzerwechsel und Herrscher mit bedeutenden Namen wie „von Rothenstein“, „von Pappenheim“ und „Fugger“. Von hier hat man nicht nur einen schönen Blick auf das Heilbad und die Umgebung, sondern man kann sich auch gleich auf die Spuren Kneipps begeben und heilbringende Pflanzen kennenlernen.

Den Ortskern von Bad Grönenbach verlässt der Radfahrer bergauf in Richtung Rothenstein. Nach einem kurzen Stück bergab folgen der Ortsausgang und ein anspruchsvoller Anstieg. Doch aufgepasst auf die Beschilderung, bald geht es rechts ab in den Wald hinein und auf eine steile und kurvige Abfahrt. Kurz danach öffnet sich wieder das freie Feld und in der Ferne sieht man aus dem Wald den kleinen Kirchturm von Lautrach herausragen.

In Oberbinnwang schließlich fährt der Radfahrer rechts weg in Richtung Unterbinnwang. Das Höhenprofil ist vollkommen eben. Danach nach links in Richtung Wagsberg, das direkt an der Iller liegt. Nächstes Ziel ist Illerbeuren mit dem Schwäbischen Bauernhofmuseum. Das Freilichtmuseum mit mehr als 30 Gebäuden aus vier Jahrhunderten macht vergangene Zeiten wieder lebendig. Original eingerichtete Häuser und Höfe erzählen die Geschichte der ländlichen Bevölkerung und ihrer Kultur.

Wir überqueren die Iller und kommen nach Lautrach. Vorbei am Rathaus und am Schloss verlassen wir die Gemeinde in Richtung Süden, mit Blick auf die gesamte Alpenkette. Es wird ein wenig hügeliger, während man durch Felder und Waldstücke radelt. Am Stadtweiher vorbei fahren wir hinein nach Leutkirch. Die malerische Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen und bunten Häusern ist einen ausgedehnten Bummel wert.

 

Etappe 3: Bad Grönenbach - Oberbinnwang – Lautrach – Leutkirch - Bad Wurzach – Eintürnenberg - Kißlegg

Die Radrunde führt mitten durch die Marktgemeinde Bad Grönenbach. Deren Wahrzeichen, das Hohe Schloss, ist von Weitem sichtbar ist. Es wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist Zeuge einiger Besitzerwechsel und Herrscher mit bedeutenden Namen wie „von Rothenstein“, „von Pappenheim“ und „Fugger“. Von hier hat man nicht nur einen schönen Blick auf das Heilbad und die Umgebung, sondern man kann sich auch gleich auf die Spuren Kneipps begeben und heilbringende Pflanzen kennenlernen.

Den Ortskern von Bad Grönenbach verlässt der Radfahrer bergauf in Richtung Rothenstein. Nach einem kurzen Stück bergab folgen der Ortsausgang und ein anspruchsvoller Anstieg. Doch aufgepasst auf die Beschilderung, bald geht es rechts ab in den Wald hinein und auf eine steile und kurvige Abfahrt. Kurz danach öffnet sich wieder das freie Feld und in der Ferne sieht man aus dem Wald den kleinen Kirchturm von Lautrach herausragen.

In Oberbinnwang schließlich fährt der Radfahrer rechts weg in Richtung Unterbinnwang. Das Höhenprofil ist vollkommen eben. Danach nach links in Richtung Wagsberg, das direkt an der Iller liegt. Nächstes Ziel ist Illerbeuren mit dem Schwäbischen Bauernhofmuseum. Das Freilichtmuseum mit mehr als 30 Gebäuden aus vier Jahrhunderten macht vergangene Zeiten wieder lebendig. Original eingerichtete Häuser und Höfe erzählen die Geschichte der ländlichen Bevölkerung und ihrer Kultur.

Wir überqueren die Iller und kommen nach Lautrach. Vorbei am Rathaus und am Schloss verlassen wir die Gemeinde in Richtung Süden, mit Blick auf die gesamte Alpenkette. Es wird ein wenig hügeliger, während man durch Felder und Waldstücke radelt. Am Stadtweiher vorbei fahren wir hinein nach Leutkirch. Die malerische Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen und bunten Häusern ist einen ausgedehnten Bummel wert. Wir verlassen Leutkirch mit Blick auf Schloss Zeil in Richtung Reichenhofen.

Nach Reichenhofen weiter nach Diepoldshofen. An der Kirche halten wir uns rechts und fahren am Bach entlang hinaus in die Felder. Danach beginnt ein längeres Waldstück. In Bauhofen biegt der Radfahrer an der kleinen Kapelle nach links ab. Nach der Ortschaft folgen wir der Beschilderung in Richtung der Weiler Herrgotts und Falkenhof. Ein schönes Panorama begleitet uns über Truschwende bis nach Bad Wurzach. Bevor wir in die Stadt gelangen, überqueren wir die B 465. An der Wallfahrtskirche Gottesberg vorbei geht es den Berg hinunter in Richtung Stadt.

Es geht vorbei am neuen Naturschutzzentrum, der Bad Wurzach Info und am Schloss, dessen Herzstück das Treppenhaus ist und unbedingt besichtigt werden sollte. Das nahe Ried zählt zu den größten noch intakten Hochmoorgebieten Mitteleuropas. Eine Wanderung durch diese Naturschatzkammer gleicht einem Gang durch die Geschichte. Mehr als 700 Pflanzenarten und rund 1.500 verschiedene Tierarten sind im Ried zu Hause. Die Mooreiche ist Zeugin und Erzählerin tausender Jahre dieser Geschichte. Den Sattel für eine Tour durch das Ried zu verlassen lohnt sich allemal.

Danach verlassen wir Bad Wurzach in Richtung Krattenweiler und Ziegelbach. Zwischen Feldern und Wiesen hindurch geht es nach Rohrbach. Das nächste große Ziel ist Kißlegg. Zunächst führt uns die Radrunde aber vorbei am Hasenweiher, dem Langwuhr-Weiher und an einem Ende des Holzmühleweihers (Bademöglichkeit) bis nach Immenried. Durch Wiesen und Felder, mit bester Fernsicht auf die Berge, radelt man weiter bis hinein ins Rötseemoos, wo ein gut befahrbarer Schotterweg beginnt.

Am Obersee vorbei erreichen wir dann Kißlegg,. Hier erheben sich barocke Prachtbauten zwischen den Wiesen, Mooren und Wäldern. Das Alte und das Neue Schloss erzählen Geschichten aus vergangenen Tagen und beherbergen manche Kunstschätze. Die Barockkirche St. Gallus und Ulrich mit dem bekannten Augsburger Silberschatz ist ebenfalls einen Besuch wert.


Etappe 4: Kißlegg - Wolfegg – Waldburg – Amtzell – Wangen – Argenbühl – Isny/Maierhöfen

Am Zellersee vorbei verlassen wir die Barockstadt Kißlegg und biegen scharf rechts ab in ein Waldstück. Danach öffnen sich wieder die weiten Wiesen und Felder. Doch Obacht, es wird hügeliger, die Berge scheinen näher zu kommen und erste Obstbäume am Wegesrand kündigen den nahenden Bodensee an. Am Premer Weiher vorbei gelangen wir nach Rötenbach. Nun folgen wir der Beschilderung nach Wolfegg, an dessen Ortseingang die Loreto-Kapelle die Radfahrer begrüßt.

Sie steht weithin sichtbar auf einer Anhöhe, auf die man unbedingt hinauf sollte. An klaren Tagen mit guter Fernsicht reicht der Blick nämlich vom Zugspitzmassiv im Osten bis zu den Berner Alpen im Westen. In Wolfegg selbst macht die Radrunde einen Abstecher zum Schloss, zum Automobilmuseum Fritz B. Busch sowie zum Bauernhausmuseum, wo man inmitten von Gärten, Weihern und Streuobstwiesen auf den Spuren von Bauernfamilien, Dienstboten und Taglöhnern wandeln kann.

Wir begeben uns auf eine längere Fahrt durch den Wald auf meist schotterhaltigem Untergrund. Nach etwa einem Drittel dieser Walddurchfahrt erwartet den Radfahrer ein idyllischer Rastplatz mit Grillmöglichkeit.

Und dann taucht die Waldburg auf. Markant liegt sie oberhalb der gleichnamigen Gemeinde. In ihr befindet sich heute ein Museum. Sie ist zudem als Räumlichkeit für Hochzeiten und Ritteressen gefragt. An gleicher Stelle überwältigt allerdings auch eine überragende Fernsicht auf die Alpenkette: Die Schweiz, Liechtenstein, Österreich und der Bodensee sind bei gutem Wetter zu sehen.

Leicht bergab führt die Radrunde weiter nach Edensbach. Nach einem kurzen Waldstück folgt rechter Hand ein Weiher. Quer durch die Streuobstwiesen und mit vielen genussvollen Blicken auf die Berge folgen wir dem Weg nach Amtzell. Es geht mitten durch die Gemeinde, wir orientieren uns an der Beschilderung nach Wangen. Auf ruhigen Nebenstraßen erreichen wir, mal bergauf, mal bergab, die Stadt der Schmiedekunst.

Ein Sprichwort sagt: „In Wangen bleibt man hangen.“ Ob es Recht behält, muss jeder selbst entdecken. Genügend Zeit sollte man sich für die Erkundung von Wangen jedenfalls nehmen.

In Richtung Eglofs verlässt der Radfahrer die Stadt. Von nun an beginnen die Steigungen auf der Radrunde Allgäu. Was bisher hügelig war, wird auf den kommenden Kilometern nun bergiger und mehr Kraft kosten. In Argenbühl-Eglofs lohnt sich der Besuch des historischen Dorfplatzes. Über Argenbühl erreicht die Radrunde Isny.

Isnys Geschichte ist eine der Gegensätze, die sich bekanntlich gerne anziehen. Zunächst standen sich die Gegenspieler Kloster und Stadt gegenüber, mit der Reformation begann die Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten. Noch heute sind diese Entwicklungen im Stadtbild zu erkennen: So stehen sich etwa die evangelische Nikolaikirche und die katholische St. Georgs-Kirche unmittelbar gegenüber.

Wir verlassen Isny in Richtung Maierhöfen. Die Radrunde führt durch Maierhöfen.

 

Etappe 5: Isny/Maierhöfen - Lindenberg – Scheidegg – Stiefenhofen - Oberstaufen - Immenstadt/Blaichach

Wir verlassen Isny in Richtung Maierhöfen. Die Radrunde führt durch Maierhöfen und weiter nach Riedholz. Nach der Ortschaft geht es scharf links weg in Richtung Grünenbach. Auf diesem Wegabschnitt liegt linker Hand der Radrunde der berühmte Eistobel. Ein Zwischenstopp lohnt sich, denn ein Besuch dieser Schlucht bleibt unvergessen. Riesige Gesteine, monumentale Felswände, tiefe Strudellöcher und gewaltige Wasserfälle liegen hier verborgen. Sie erzählen von mehr als 15.000 Jahren Erdgeschichte. Durch das Naturschutzgebiet führt ein gut gesicherter Pfad.

Weiter geht es nach Grünenbach und von hier nach Schönau. Mittlerweile befinden wir uns auf der Allgäuer Käsestraße. Es lohnt sich, von nun an auf die vielen Sennereien und Gasthöfe unterwegs zu achten. Sie bieten allerlei Allgäuer Spezialitäten und oftmals auch einen Blick hinter die Kulissen der Käseherstellung. Von Schönau führt die Radrunde weiter nach Röthenbach, direkt an den Streuobstwanderwegen vorbei. Entlang einer alten Eisenbahntrasse gelangen wir nach Lindenberg, die Stadt der Hüte.

Zeit, den Fahrradhelm abzusetzen und andere Kopfbedeckungen auszuprobieren. Bereits im 17. Jahrhundert fertigten die Lindenberger Strohhüte, die sie weltweit verkauften. Dieser Handel sorgte lange Zeit für eine florierende Wirtschaft. Wie ein Hut entsteht, kann man im hiesigen Hutmuseum verfolgen – von der kreativen Idee, bis zur fertigen Kopfbedeckung. Ohnehin begeben wir uns bei einem Rundgang durch die Stadt stets auf die Spuren der Hutmacher.

Wir verlassen Lindenberg in Richtung Scheidegg, das wir auch alsbald erreichen. Der heilklimatische Kurort gewinnt oft die deutschlandweite Auseinandersetzung um den Titel „sonnigster Ort“. Denn Scheidegg liegt auf einer Sonnenterrasse, dem Bergrücken des Pfänders, zwischen den Alpen und dem Bodensee. Eine günstige Voraussetzung für hervorragende Wetterlagen und tolle Panoramen.

Über Böserscheidegg geht es in Richtung Weiler. Mit der Tallage der Gemeinde beginnen die sportlichen Höhenmeterherausforderungen der Radrunde. Doch zunächst lohnt sich ein nächster Abstecher in die Wasserreiche, nämlich zur Hausbachklamm. Der Wanderweg beginnt gegenüber der Kirche in Weiler.

Weiter geht es nach Simmerberg, hier wird es kurviger und steiler. Nach der Ortschaft führt die Radrunde alsbald nach rechts in Richtung Oberreute. Die Beine werden nun bereits die ersten Höhenmeter spüren. Schöne Ausblicke entlohnen aber für die Mühen. Kurz vor Oberreute überqueren wir die B 308. Oberreute selbst liegt unmittelbar an der Grenze zu Österreich.

Nach Oberreute taucht die Radrunde hinein in ein Waldstück, das uns ein kurzes „offroad“ Vergnügen bereitet.

In Hopfen lohnt sich noch ein Besuch des Kräutergartens „Artemisia“, bevor es durch grüne Wiesen mit wunderbarem Blick auf die Nagelfluhkette in Richtung des Kräuterdorfs Stiefenhofen weitergeht.

Über Genhofen und Oberstaufen erreichen wir auf dem Bodensee-Königssee-Radweg die Ferienregion Alpsee-Grünten.

Nach Kalzhofen radelt man auf der Salzstraße durch viele kleine Weiler nach Wiedemannsdorf. Die Nagelfluhkette im Süden wird zum ständigen Begleiter. Von hier aus geht es entlang der Bahngleise zum Großen Alpsee, an dessen Nordufer man bis zum AlpSeeHaus fährt. Ein Stopp lohnt sich nicht nur zur Stärkung. Das AlpSeeHaus ist das Informationszentrum und Eingangstor in den Naturpark Nagelfluhkette. Eine Ausstellung gibt Einblicke in die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks. Zugleich wird es zum Lernort für Naturschutz und umweltbewusstes Verhalten.

Am Kleinen Alpsee vorbei geht es hinein nach Immenstadt.

 

Etappe 6: Immenstadt/Blaichach - Ofterschwang – Bolsterlang – Fischen – Sonthofen – Oy – Wertach – Jungholz

An der Iller entlang geht es in Richtung Blaichach. Unterwegs treffen wir auf einen Wasserski- und Wakeboardpark, eine kleine Abwechslung und Abkühlung kann jedenfalls nicht schaden. Blaichach selbst durchquert die Radrunde nicht, sondern sie führt immer weiter der Iller entlang am Ortsrand vorbei nach Bihlerdorf. Nun ist es nicht mehr weit bis zu den Hörnerdörfern.

Zunächst radeln wir durch Wiesen und ein kleines Waldstück nach Ofterschwang, dem ersten Hörnerdorf. Danach quert die Radrunde kurz den Golfplatz des Hotels Sonnenalp, um dann in Richtung Bolsterlang zu leiten. Für die kleinen Radfahrer lädt am Ortseingang ein Spielplatz zur Pause ein. Über Sonderdorf geht es weiter nach Obermaiselstein. Zwischen den Hörnerdörfern verlangen die Steigungen und Gefälle der hügeligen Landschaft immer wieder die volle Aufmerksamkeit. Wer sich genügend Zeit nimmt, wird in der Schönheit der Landschaft wieder bestens zu Atem kommen. Man kann sich kaum satt sehen an dem Grün der Alpgärten, die der bizarren Bergwelt zu Füßen liegen. Auch ein Besuch der Sturmannshöhle, der einzigen Spaltenhöhle im Allgäu, ist eine willkommene und abwechslungsreiche Pause.

Schließlich erreicht die Radrunde das letzte Hörnerdorf: Fischen. Am Ortsausgang von Fischen überquert die Radrunde die Iller, um auf dem Iller-Radweg immer entlang des idyllischen Flussufers nach Sonthofen zu führen.

Die Radrunde führt quer durch die Innenstadt. Einem Bummel oder einer Einkehr steht also nichts im Wege. Stadtauswärts geht es in Richtung Burgberg, einfach der Beschilderung folgen.

Zunächst erreichen wir Burgberg. Schon jetzt und auch für die folgenden Kilometer wird der Grünten mit seiner markanten Form zu unserem ständigen Begleiter werden. Einen Abstecher wert ist die Erzgruben Erlebniswelt am Grünten. Die Tradition des Bergbaus wird bei einer Erkundung der alten Stollen lebendig.

Von Burgberg führt die Radrunde auf absolut ebenen Wegen weiter nach Rettenberg. Kurz vor dem Ort kommt mit einem starken Anstieg zwischen Altach und Bichel ein Vorgeschmack auf die kommenden Kilometer. Das Brauereidorf streifen wir nur an seinen östlichen Ausläufern, ein Abstecher zur Stärkung ist aber durchaus erwünscht.

Weiter geht es über Kalchenbach, Engelpolz und Emmereis nach Vorderburg mit seiner markanten hohen Kirchturmspitze. Die Radrunde führt zum Rottachspeicher, an dessen Längsseite man sich die nächste Loge hinauf arbeitet. Was sich die Beine erkämpfen, bekommen die Augen als Lohn. Und das ist nur ein Vorgeschmack auf die noch kommenden Aussichten.

Wir erreichen Petersthal und queren die Ortschaft in Richtung Memersch,Haag und Oy. Auf dem Weg dorthin muss man einfach anhalten und die Panoramaloge genießen: Bis zur Zugspitze reicht der Blick zur einen Seite und weit zurück in das ebene Land zur anderen Seite.

Weiter geht es in den nächsten Ortsteil Faistenoy, der wunderschön am Südhang über dem Grüntensee gelegen ist. Hier lädt ein kleiner Platz mit Trinkwasserstelle zur Pause. Am Grüntensee vorbei führt die Radrunde nach Wertach.

Wir verlassen Wertach und radeln entlang dem Fluss Wertach in Richtung Habsbichl (Jungholz). Auf diesem Stück ist Vorsicht geboten, der Untergrund besteht zwar aus festem Schotter, oft wird es jedoch zwischen begleitender Straße und Begrenzung zum Fluss recht eng.

 

Etappe 7: Jungholz - Schattwald – Tannheim – Pfronten – Hopferau - Füssen

Von Habsbichl (Jungholz) radeln wir weiter in Richtung Unterjoch. Auf diesem Stück erwartet uns eine harte Steigung, aber nach rund 100 Metern ist sie überstanden. Dieses Wegstück befindet sich idyllisch in den Wäldern der Wertachschlucht gelegen. Bald darauf öffnet sich der Wald und wir fahren auf asphaltierten Wegen weiter hinein in das Bergdorf Unterjoch.

Durch grüne Wiesen radeln wir kaum merklich über die Grenze nach Österreich und hinein ins Tannheimer Tal. Es bleibt hügelig, die Ausblicke in die begleitenden Gipfelwelten sind herrlich. Das nächste Ziel ist Schattwald. Wir fädeln uns nun auf den Radweg Tannheimer Tal ein und radeln weiter in Richtung Tannheim. Unterwegs lohnt sich ein Stopp am Fischteich. Eine fangfrische Forelle ist nicht nur eine gesunde Stärkung, sondern auch ein Gaumenschmaus. Dann erreicht der Radfahrer Tannheim, den zentralen Hauptort des Tannheimer Tals.

Nach Tannheim führt die Radrunde in Richtung Grän, ohne den Ort allerdings zu durchfahren. Nun geht es wieder in Richtung Deutschland. Je nach Wetterlage lohnt sich jetzt eine gute Ausrüstung in Form des Zwiebelprinzips. Entlang des Flusses Ach geht es nun durch die Wälder und kleinen Schluchten des Achtals. Die Strecke ist abwechslungsreich wie schön, es kann allerdings kühl und zugig werden.

Mit dem Austritt aus dem Achtal öffnet sich dem Radfahrer das weite Land. Am Wasser entlang erreichen wir Pfronten, das aus dreizehn Ortsteilen besteht. Der Höhenluftkurort ist auch für sein Bergwiesenheu und dessen gesunde Wirkung bekannt. Die getrockneten Gräser und Heilkräuter, die auf den zahlreichen Bergwiesen wachsen, werden als Heuwickel, -öl, -creme oder sogar in der traditionellen Heuküche eingesetzt.

Wir fahren weiter in Richtung des Ortsteils Kappel, begleitet von einer grandiosen Aussicht. Von dort führt die Radrunde über einen Anstieg nach Rehbichel. In dem Ortsteil sollte der Radfahrer unbedingt auf die Beschilderung achten. Weiter geht es nach Zell und Eisenberg. Die Ruinen, die nun auftauchen, sind die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg. Ein Abstecher zur Besichtigung lohnt sich allemal. Dabei ist auch ein Zwischenstopp auf der Schlossbergalm möglich.

Eine weitere Stärkungsmöglichkeit bietet die Radrunde bei der Durchfahrt von Speiden. Der kleine Ortsteil von Eisenberg ist nicht nur als Wallfahrtsort mit der Wallfahrtskirche Maria Hilf bekannt, sondern auch für sein selbst gebrautes Bier aus dem Maria Hilfer Sudhaus. Danach geht es weiter nach Hopferau und schließlich nach Hopfen am See. Entlang der Uferpromenade, auch Riviera des Allgäus genannt, befinden sich viele Cafés und Restaurants, wo sich ein Stück Kuchen bei atemberaubendem Panoramablick auf die Gipfel der Ammergauer, Lechtaler, Tannheimer und Allgäuer Alpen genießen lässt.

Durch Wiesen und Felder hindurch führt die Radrunde als straßenbegleitender Radweg nach Füssen – stets mit bester Sicht auf die Berge.

Ihr Gepäcktransport mit dem Allgäu Shuttle

Sie radeln und wir kümmern uns um Ihr Gepäck! Dafür haben wir den Allgäu Shuttle einrichtet. Das Bus- und Taxiunternehmen Kößler aus Füssen kümmert sich mit seinen Partnern im gesamten Allgäu um den Transport Ihres Gepäcks. Sie geben uns einfach an, auf welcher Route und auf welchen Etappen der Radrunde Allgäu Sie unterwegs sind.

Wir sorgen dafür, dass Ihr Gepäck bei Ihrem Radgastgeber abgeholt und zu Ihrem nächsten Etappenziel gebracht wird.

Die Kosten des Gepäcktransports richten sich nach den gefahrenen Radkilometern:

  • Etappenlänge bis 50 km: € 25,- *
  • Etappenlänge bis 75 km: € 35,- *
  • Etappenlänge bis 100 km: € 45,- *
  • Etappenlänge bis 125 km: € 55,- *
  • darüberhinaus: nach Vereinbarung

*Preis pro Etappe und pro Gepäckstück (max. 20 kg, alle Preise inkl. MwSt.)

Auf www.allgaeu.de haben wir für Sie ein Formular zur weiteren Organisation des Gepäcktransports bereitgestellt. Dort finden Sie auch alle Details zur Buchung (Buchungsfrist, Zahlungsweise, Kontaktdaten). Weitere Informationen erhalten Sie auch gerne telefonisch unter +49 (0) 83 23 / 802 59 31 oder Sie schreiben Sie uns eine E-Mail an: shuttle@allgaeu.de.

Beschilderung und Markierung

Die Radrunde Allgäu ist durchgängig beschildert und markiert. Sie greift nicht nur auf vorhandene Streckenführungen zurück, sondern bietet auch neue Wege an. Die Beschilderung ist an dem bekannten grünen Schriftzug auf weißem Grund zu erkennen. Dazu steht rechts die Kilometeranzahl zum genannten Ort. Das Markierungszeichen der Radrunde ist ein Rad mit farbig hinterlegten Speichen auf blauem Grund. Dieses Zeichen ergänzt die Beschilderung und wird so zum Garant, dass der Radfahrer sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Das Markierungszeichen ist als Einhänger an den Pfeilwegweisern der Radwegebeschilderung zu finden und gut von der Weite zu erkennen.

 

Weitere Informationen zur Radrunde Allgäu finden Sie unter www.radrunde-allgaeu.de

Mit dem PKW reisen Sie komfortabel über die Autobahnen A7 und A96, die B12 und weitere sehr gut ausgebaute Fernverkehrsstraßen an.

Anreise mit der Bahn

Mit der Bahn kommen Sie aus ganz Deutschland bequem ins Allgäu. Besonders schnell geht es dabei mit den folgenden Direktverbindungen:

  • IC 2012/ 2013 von Bielefeld über Dortmund, Essen, Düsseldorf, Köln, Bonn, Mannheim, Stuttgart nach Oberstdorf
  • IC 2084/  2085 von Hamburg über Hannover, Göttingen, Kassel, Würzburg, Augsburg nach Oberstdorf 

Wenn Sie von München kommen, reisen Sie auch schnell und komfortabel mit dem Allgäu Express (ALEX) oder der DB Regio über Kaufbeuren, Kempten bis nach Oberstdorf an.

Auch im Allgäu selbst sind Sie mit der Bahn mobil. Der Bayern-Takt bietet Ihnen stündliche Zugverbindungen, jeden Tag, von morgens bis spät in die Nacht, auch samstags und sonntags. Die Bahnhöfe dieses Netzes sind untereinander in kurzer Fahrzeit erreichbar. Besonders günstig ist die Reise mit dem "Bayern-Ticket" und dem "Schönes-Wochenende-Ticket".

 

Anreise per Flugzeug

Reisen Sie schnell, günstig, unbeschwert und direkt ins Herz einer der schönsten Ferienlandschaften Deutschlands - der Allgäu Airport Memmingen macht es möglich.

Die zentrale und verkehrsgünstige Lage des Allgäu Airport ermöglicht Ihnen eine schnelle und unbeschwerte Weiterreise zu Ihrem Urlaubsort. Egal ob per Auto, Bus oder Zug. Ihre Freunde und Bekannte können direkt vor dem Terminal, in der Kiss&Fly Zone, 15 Minuten kostenlos parken, um Sie abzuholen. Wenn Sie den Bus nutzen möchten, bringt Sie unser Partner Allgäu Airport Express individuell zu Ihrem endgültigen Reiseziel oder bietet einen Linienbusservice in die nächstgrößeren Städte wie München, Ulm, Zürich und St. Gallen. 

Möchten Sie nach ihrer Ankunft lieber einen Mietwagen? Auch das ist kein Problem, im Terminal finden Sie vier Mietwagenpartner, die Ihnen gerne ein Angebot unterbreiten. 

Schwierigkeit mittel
Länge 450,4 km
Aufstieg 3477 m
Abstieg 3461 m
Dauer 38h 16´
Niedrigster Punkt 540 m
Höchster Punkt 1149 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Allgäu GmbH

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