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Allgäuer Voralpenidylle mit Bergpanorama Bergpanorama_Oy-Mittelberg.jpg ©Kees van Surksum
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Von Immenstadt nach Schongau

Radfahren

Wir erleben eine sehr abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Tour durch den Ostteil des Allgäus bis hinüber ins angrenzende Oberbayerische.

Vom Oberallgäu bis in den Landkreis Weilheim-Schongau führt uns diese Radtour. Wir durchqueren den Östlichen Teil des Oberallgäus und das gesamte Ostallgäu, bis wir hinter dem Lechstausee Urspring ins Oberbayerische wechseln. Auf uns warten knackige anstiege, rasante Talfahrten,  saftige Wiesen, eine alte Eisenbahnstrecke, fesselnde Ausblicke ins nahe Gebirge, schmucke Bauerndöfer und zahlreiche Bäche, Flüsse, Seen und Weiher. Das Tal der Wertach verlassen wir bei der Römerbrücke, die Bereits kurz nach 1726 einen guten Übergang über den Fluss ermöglichte.

Beste Jahreszeit
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kondition
5 von 6
Schwierigkeit
3 von 6
Technik
3 von 6
Erlebnis
6 von 6
Landschaft
6 von 6
Von A nach B aussichtsreich kulturell / historisch
Startpunkt der Tour:

Marienplatz Immenstadt

Zielpunkt der Tour:

Bahnhof Schongau

Tipp des Autors Die Altstadt von Schongau ist sehr reizvoll. Es lohnt sich einen späteren der stündlichen Züge zu nehmen und noch etwas zu verweilen.

Wir fahren an der Nikolauskirche vorbei zum Kreisverkehr und geradeaus weiter in die Salzstraße. Auf der anderen Seite der Bahnlinie überqueren wir die Brücke über die Sonthofener Straße. Wir wechseln auf die andere Seite der Bahnlinie nach Oberstdorf. Die Liststraße führt uns an ihr entlang nach Südosten. Beim Kreisverkehr fahren wir unter der Bahnlinie hindurch. Wir überqueren die Iller und biegen bei nächster Gelegenheit nach Rauhenzell ab. Hinter dem Ort erreichen wir die B19. Wir folgen dem Bodensee-Königseeradweg entlang der Staatsstraße zum Kreisverkehr unterhalb von Rettenberg. Wir radeln nicht direkt in den Ort hinein, sondern umfahren über Altach den Ortskern. Wir lassen die Bräuhaussiedlung rechts liegen und nutzen den Radweg in Nordöstlicher Richtung bis Kranzegg. Bei den letzten Häusern verlassen wir die Hauptstraße und überwinden auf einem kleinen Teerweg die knackige Steigung zu den Breitenstein- und Adelharzliften. Wieder auf der Hauptstraße steigt das Gelände noch einige Zeit leicht an, bis wir nach Wertach hinab Rollen können. Wir durchfahren den Ort und streben auf der Grüntenseestraße dem gleichnamigen See zu. Dem Uferweg folgen wir auf der Südostseite über den Campingplatz zur Staumauer. Durch das Tal der Wertach erreichen wir anschließend die Römerbrücke. Dort fahren wir hinauf nach Gschwend und an der Bundesstraße entlang nach Nesselwang hinein. Es bietet sich uns ein wunderbarer Blick auf die Alpspitze. Hinter der Kirche zweigt die Straße nach Rückholz ab, die fast ständig von einem Radweg begleitet wird. Nach der Autobahn können wir die große Kurve durch ein Waldstück abkürzen.  Kurz darauf liegt hinter dem nächsten Hügel schon der Ort Rückholz. Die ersten Häuser lassen wir noch rechts liegen und kommen über den Grubenackerweg zum Verkehrsamt. Auf der Bank bietet sich ein geschütztes Plätzchen für eine gemühtliche Rast auch an kühleren Tagen. Wir passieren die Kirche, die auf einem kleinen thront. Durch eine liebliche Hügellandschaft über Stadels, Holzleuten, Eiterberg und Albisried sind wir nach wenigen Minuten in Lengenwang. Dort könnten wir wie in Nesselwang unsere Tour am Bahnhof beenden und den Heimweg antreten, aber da wir hier erst knapp die Hälfte nach Schongau zurück gelegt haben, treten wir weiter in die Pedale. Unser nächstes Ziel ist nun Sulzschneid. Dazu verlassen wir Lengenwang nach Norden. Von Sigratsbold queren wir auf der Nebenstraße den Wald hinüber. In Sulzschneid biegen wir kurz nach links ab, um dann sofort den nächsten Weg nach Südosten zu nehmen. Bei Heggen erreichen wir den Dampflokradweg. Bis Lechbruck warten auf uns nun keine nennenswerten Steigungen, da wir die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke nicht verlassen. Zahlreiche Ausblicke in die nahe Bergwelt krönen den Eindruck der wunderschönen Ostallgäuer Landschaft. In Lechbruck fahren wir am Stausee entlang und gelangen zum Campingplatz. Wir passieren die Lechstaustufe 3. Erst hinter der Staustufe 4 verlassen wir das Lechtal. Durch einen sehr einsamen Landstrich gelangen wir zum Bauerndorf Burggen. Nach dem Sportplatz tauchen wir erneut in die sanfte Hügellandschaft ein. Nach einer längeren Waldpassage warten  auf der anderen Seite der B17 die ersten Häuser von Schongau. Durch die Altstadt erreichen wir den Bahnhof und Fahren mit der Bayerischen Regiobahn nach Geltendorf und über Buchloe und Kempten zurück nach Immenstadt.

Immenstadt liegt am Kreuzungspunkt von B19 und B308 und ist somit sehr gut erreichbar.

In der Stadt stehen mehrere Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Immenstadt liegt an der Allgäubahn nach Lindau. Hier zweigt die Strecke nach Oberstdorf ab. Der Bahnhof ist bequem mit den Regionalzügen der Deutschen Bahn, oder dem ALEX erreichbar. Sogar InterCity-Züge halten hier auf ihrem Weg nach Oberstdorf. Durch die Bahnhofstraße ist es nicht weit bis zum Marienplatz.

Schwierigkeit schwer
Länge 81,6 km
Aufstieg 1049 m
Abstieg 1092 m
Dauer 8h 0´
Niedrigster Punkt 681 m
Höchster Punkt 1022 m
Download:

Die Tour wird präsentiert von: Outdooractive Redaktion

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